itb vorbei, zeit für resumees und nachbereitung, aber so manches wird in keinem bericht auftauchen. außer hier!
- dauer-high
so anstrengend und nervenaufreibend die tage vor der itb waren, einmal angekommen, befand sich ein halb-wahnsinniges grinsen in meinem gesicht, dass bis freitag abend auch nichtwieder verschwand. problemchen sofort lösen, direkt einen punkt nach dem anderen abhaken, und sobald sich der nachmittag dem abend näherte, wurde in unserer ersten etage dunkles und helles gezapft, um dann in energie für den nächsten tag umgewandelt zu werden. womit dann auch die stimme wieder kam und die füße nicht mehr weh taten.
- mein weißer schal ist verloren gegangen.
bereits am dienstag abend, danach war es für itb-verhältnisse eh so warm, dass man keinen schal brauchte. er verließ mich irgendwo zwischen ICC und Messestand, nachts gegen 23.30, als ich mit einem teller essen die kollegen am stand beglückte, die immer noch mit aufbauen beschäftigt waren.
- es war keine zeit.
die aufmerksamkeit für die partnerregion und ihre mitarbeiter ist schon der hammer. zum mittagessen mussten zwei stück ruhrgebiets-schokolade ausreichen. von berlin habe ich nur drei dinge gesehen, alle entlang der kantstraße grob gesagt: das hotel am bahnhof zoo, diverse lokalitäten am savignyplatz und die messe. auf dem messegelände war ich an unserem stand, im icc, am DZT-Stand, im pressezentrum, auf dem klo am großen stern, und mal 15 minuten in der karibikhalle. wer nicht zu mir kam, hat mich nicht gesehen. außer bei pro7 im interview.
- um welten anders.
nationale und internationale touristiker sind völlig verschiedene spezies. die menschen selbst, die themen, die atmosphäre. sie leben und wirken in verschiedenen welten. bier statt cocktails ist mir recht. siezen ein graus. DB statt exotische airlines. NRW zusammengedrängt statt große karibische freiheit. andererseits war ich halt partnerregion (aber das fällt in die offiziellen berichte, also nicht hier)
- einsprachig.
wie traurig, dass ich fast nur deutsch gesprochen habe. um mich rum alle anderen auch. und die leute, die aus holland, ungarn und polen zu meinen terminen kamen, die konnten auch alle fließend deutsch. da fehlte was!
- currywurst.
der fc ruhrgebiet hat an unserem stand für das leibliche wohl gesorgt, und meine zeiten als vegetarierin sind nun endgültig vorbei. denn so gute currywurst habe ich noch nie im leben gegessen. scharf und mit an einem exquisiten curry schaum… besonders schmackhaft durch das ReiseBesteckRuhr von grubenmann!
- feedback.
alles irgendwie positiv. überrascht, neugierig, begeistert. da hinterließ dann auch die schlimmste beleidigung der messe keine bleibenden schäden (und sie hat ja leidergottes durchaus ihre berechtigung): „eine tolle web 1.0 seite hast du da“…